Fast geschafft…


..aber nur fast. Seit Januar habe ich keine „echte“ Zigarette mehr geraucht, also schon mehr als 4 Wochen…..irgendwie Wahnsinn. Schon letztes Jahr im Sommer während meines Aufenthaltes in Bad Pyrmont überlegte ich, ob ich auf E-Zigarette umsteige.

Nun brauche ich keine „echten“ Zigaretten mehr und es macht mir auch nichts mehr aus, beim warten an der Kasse die „echten“ greifbar nahe zu haben….selbst bei viel Stress.

Gewiss, gesund ist das nun auch nicht, aber hier habe ich nur Nikotin. Kein Teer oder sonstiges. Bei den Liquids gibt es neben den unzähligen Geschmacksrichtungen auch verschiedene Nikotinstärken. Hatten meine „echten“ Zigaretten noch 12 mg Nikotin, bin ich nun inzwischen runter auf Liquids mit 3 mg Nikotin. Mal schauen, vielleicht brauche ich es eines Tages nur noch Liquids mit 0 mg ..und irgendwann gar keine Zigarette mehr??

Regen – MPS…


…anders kann ich den Besuch des Mittelalterlich Phantasie Spectaculum am Samstag, dem 5.September diesen Jahres nicht bezeichnen. Leider.

Mit meiner Familie und Freunden sind wir am besagten Samstag gegen 9.30 Uhr auf dem Parkplatz beim Öjendorfer Park angekommen. Da das „fette Ö“ erst um 11.00 Uhr die Pforten öffnete nutzten wir die Zeit für zum frühstücken. Mittendrin fing es an zu regnen, so dass wir uns in die beiden Autos setzten. Als der Regen endlich nachließ und letztendlich aufhörte stiegen wir aus und packten unsere Sachen zusammen, die wir mit auf das Gelände nehmen wollten. Vor Allem die große Kamera, extra mit einer neuen 32GB – Speicherkarte bestückt. Kaum waren wir am Eingang des MPS, da fing es wieder zu regnen an, in weiser Voraussicht hatten wir unsere Regenponchos eingepackt, die wir nun erstmal überzogen. Mit ein wenig Verspätung konnten wir dann endlich das Gelände betreten. Als erstes drehten wir älteren zusammen eine Runde über das Gelände und schauten uns dabei den ein oder anderen Stand an, während „die Jugend“ ihre eigenen Wege ging. Es gab mehrere „Trockenplätze“, die mit sehr großen, wasserundurchlässigen Segeln überdacht waren und unter denen Strohballen als Sitzgelegenheiten lagen. Der Regen wurde stärker und so gingen wir zügig zu einem dieser Trockenplätze, setzten uns auf die Strohballen und lauschten der Musik von der nahen Bühne. Unsere Stimmung war aufgrund des Wetters etwas gedämpft, denn bei gutem Wetter ist ein MPS – Besuch natürlich viel angenehmer, schöner und entspannter. Und nebenbei -die Fotos werden auch schöner. Das MPS – Gelände war vergrößert worden und reichte nun bis an den Öjendorfer See heran. Die Größe des MPS – Geländes war schon recht beeindruckend.
Eine ganze Weile später, wir waren inzwischen weitergezogen, geschah dann ein Wunder – der Regen hörte auf und die Sonne kam durch. Sie blieb dann auch eine einige Zeit. Während dieser „Trockenzeit“ futterten wir was, machten Fotos und schauten den auftretenden Künstlern und Bands zu. Später fing es wieder an zu regnen und hörte den restlichen Abend nicht mehr auf. Zwischenzeitlich wurden die zahlreichen Feuerstellen angezündet, was eine Weile dauerte und bei den „Trockenplätzen“ war kaum noch ein Platz zu bekommen.
Irgendwann zu später Stunde fuhren wir durchgefroren und teilweise durchgenässt nach Hause.

Nun, im nachherein, sind wir guter Hoffnung- und zwar das die MPS in Luhmühlen und HH-Öjendorf nächstes Jahr regenfrei bleiben.

Fotos vom Gelände, den Auftritten von Versengold und dem Gaucklerduo Opus Furore gibt es hier zu sehen.

Zufall? Magische Musik?


Letzten Mittwoch, am 5. August 2015, fand im Bremer Saturn die Release-Party von Versengolds neuer CD „Zeitlos“ statt.

Versengold ist eine Band aus dem Bremer Bereich und spielt Mittelalter-Folk mit heiteren und nachdenklichen Songs. Wer mehr über die Band erfahren möchte, schaue bitte mal auf deren Homepage .

Nachdem einige Dinge erledigt waren fuhren das mir anvertraute Eheweib, unser Nachwuchs und meine Wenigkeit nach Bremen.       Dort angekommen ging es erstmal zum Army-Shop und es kam wie vorausgeahnt: Wir verließen den Shop nicht ohne was zu kaufen. Danach ging es dann noch in das ein oder andere Geschäft und nebenbei wurde der Hunger immer größer. Da wir alle drei Appetit auf etwas asiatisches hatten gingen wir in ein kleines Asia-Lokal. Das Essen war lecker und auch nicht all zu teuer.Doch was ich nicht bedachte war, dass die Nudeln in ordentlich Öl zubereitet wurden – und das bekam mir nicht. Und so beschwerte sich mein Magen und grummelte vor sich hin. Nach dem wir das Lokal verlassen hatten gingen wir zu Saturn um zu sehen, wo dann die Release-Party steigen sollte. Dort angekommen fand sich zum Glück eine Sitzgelegenheit, die ich gleich in Anspruch nahm, denn mittlerweile gesellten sich leichte Kreislaufprobleme zum Magengrummeln hinzu. Währenddessen wurde der Auftritt von Versengold vorbereitet und Junior hatte schon erste Kontakte geknüpft, bzw. Fotos gemacht. Bei so einer Veranstaltung durfte die große Kamera natürlich nicht fehlen 😉  Die neue CD von Versengold hat er natürlich auch gekauft. Nachdem ich von einer gewissen Örtlichkeit zurück war dauerte es nicht lange bis sich der Bereich um die Bühne füllte und das Konzert begann. Die Mannen von Versengold sorgten mit Ihrer flotten Musik schnell für Stimmung und rissen das Publikum mit. Und je länger sie spielten, desto mehr verschwanden meine gesundheitlichen Probleme – war das nun Zufall? Oder steckt gar eine gewisse Magie in Versengolds Musik? Wie auch immer, mir ging es wieder gut und so übernahm ich die Kamera. Denn Junior holte sich noch Autogramme, wobei ich dann noch das ein oder andere Foto machte. Hier geht es zu den Fotos.

Und nun folgt die Werbung 😉

Junior fotografiert sehr gerne, man könnte es schon Leidenschaft nennen. Er machte schon unzählige Fotos, sei es z.B. im Wildpark, in freier Natur oder bei Konzerten beim MPS. Am liebsten würde er bei Konzerten vom Fotograben aus fotografieren, aber da kommt man nicht so leicht an die notwendige Erlaubnis ran. Auch wenn er definitiv noch am Anfang steht, ich bin der Meinung, dass er ein gutes Händchen für das Fotografieren hat. Seit kurzer Zeit hat er bei Facebook eine Seite zu dieser Leidenschaft, hier ist der Link:

https://www.facebook.com/pages/Hobby-Natur-Konzert-Fotografie-Sir-Prometheus/1650937271791267

Besucht gern mal seine Seite, über einen Kommentar und Daumen hoch freut er sich bestimmt.

Weitere Fotos von ihm (und mir) auch unter https://www.flickr.com/photos/124370412@N02/

Theorie…oder doch Realität?


Immer wieder…   weiterlesen

Was ist A L S ?


ALS ist die Abkürzung für die seltene Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose.

Es ist eine Erkrankung des Nervensystems, bei der die sogenannten oberen und unteren motorischen Nervenzellen sich zurückbilden /frühzeitig altern /abgebaut werden (Degeneration), und dieses immer weiter fortschreitend. Die obere Nervenzelle hat ihren Platz in der Großhirnrinde und ist über die Nervenbahnen im Rückenmark mit der unteren Nervenzelle verbunden, deren Fortsätze die Muskulatur mit Informationen versorgen. Diese Krankheit befällt letztendlich alle Muskeln, auch die Muskeln, die für Sprache, Stimme und Atmung nötig sind. So ist diese Krankheit, auch wenn sie verzögert werden kann, letztendlich tödlich. Die Ursache für die Krankheit steht noch nicht fest, es wird jedoch vermutet, dass mehrere Faktoren zu der Schädigung / Degeneration der motorischen Nervenzellen führen. ALS ist seit Jahrzehnten bekannt und kommt auf der ganzen Welt vor, ist also nicht auf bestimmte Länder oder Regionen beschränkt.

Wer mehr über diese Krankheit erfahren möchte, nutze bitte die Links in der Quellenangabe:

Quelle:  
http://www.dgm.org/muskelerkrankungen/amyotrophe-lateralsklerose-als                                                       http://www.uke.de/kliniken/neurologie/index_31560.php             http://www.lateralsklerose.info/als_die-krankheit/index.html                                                                                                                             

Lehrkräfte und ADS-Schüler – 2 Welten treffen aufeinander


 

Hinweis: Wenn ich hier von Lehrkräften spreche, dann meine ich damit Lehrer und Lehrerinnen. Das gleiche gilt für den Begriff Schüler.

Zunächst stellt sich die Frage, was einen ADS-Schüler von anderen Schülern unterscheidet. Ergänzend zu einem früheren Beitrag zum Thema ADS seien hier weitere ADS-Symptome genannt als da wären:

  • kann sich vieles nicht lange merken
  • diskutiert gerne
  • keine / geringe Steuerung / Kontrolle in ihren Reaktionen / Äußerungen
  • nimmt manches wörtlich

2 Welten..auf der einen Seite die Schüler mit der ADS-Problematik, auf der anderen Seite die Lehrkräfte, die es, dass muss einfach gesagt werden, auch nicht immer leicht haben. Vergessen werden darf auch nicht, dass wir alle nicht immer / ständig an alles denken können.   Doch manchmal kann man nur den Kopf schütteln.

Es gibt Problemsituationen in der Schule, die wirken im nach herein „hausgemacht“.

Folgende Situation:   Ein ADS-Schüler hat sich hinter ein im Klassenzimmer befindliches Regal gesetzt, weil er sich durch das Getuschel der Mitschüler im Unterricht abgelenkt und in seiner Konzentration gestört fühlt. Über das Regal kann er hinwegsehen, sein Arbeitsmaterial hat er bei sich. Die Lehrkraft möchte aber, dass sich dieser Schüler wieder an seinen vorigen Platz setzt, da sie dann sehen kann, ob er mitarbeitet. Sie fordert den Schüler also auf sich so hinzusetzen, dass sie ihn sehen kann. Das irritiert den ADS-Schüler, denn wenn er die Lehrkraft sehen kann, muss sie ihn ja auch sehen können. Letztendlich wiederholt die Lehrkraft ihre Aufforderung noch einige Male mit immer den gleichen Worten. Es kommt schließlich so weit, dass der Schüler seine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle hat (auch bedingt durch Zwischenrufe zweier Mitschülerinnen) und die Situation verbal eskaliert.                                                             Da fragt man sich, vorausgesetzt die Lehrkraft weiß das der Schüler ADS hat, warum die Lehrkraft ihre Forderung nicht direkter formulierte, z.B. „setz dich bitte an einen Tisch und nicht hinter das Regal. So kann ich sehen, ob du mitarbeitest“. Weiß die Lehrkraft allerdings nichts von dem ADS, dann ist diese Tatsache ein Hinweis darauf, dass der Informationsaustausch zwischen den Lehrkräften nicht funktioniert. Denn wenn man als Eltern die Lehrkraft informiert, dass das Kind ADS hat, dann sollte man davon ausgehen können, dass diese die Information an die Kollegen weiterleitet. Manche ADS-Schüler nehmen Aufforderungen wörtlich (weiß der Teufel warum), wenn Lehrkräfte dann aber ihre Aufforderung nicht umformulieren oder den ADS-Schüler direkt ansprechen (und nicht durch den ganzen Klassenraum), dann kann es zu einer Problemsituation kommen wie ich sie eben beschrieben habe.

Wie oben bereits aufgelistet können ADS-Schüler ihre Gefühle / Reaktionen ab einem bestimmten Punkt nicht immer, bzw. gar nicht mehr selbst steuern / kontrollieren. Kommt dann noch die Diskutierfreude hinzu, dann ist meist eine Problemsituation vorprogrammiert. So kann es dann passieren, dass der ADS-Schüler die Lehrkraft mit „nicht-feinen“ Ausdrücken betitelt. Das niemand sich eine Beleidigung gefallen lassen muss brauche ich wohl nicht erwähnen. Wenn es dann doch passiert ist, dann sollte gründlich geprüft werden, wie es dazu kam und nicht nur gehandelt werden nach dem Motto „der hat was gemacht, dafür bekommt er eine strafe“ und das war es dann, Sache erledigt. Wenn die zweite Strafe dann noch viele Wochen nach dem Vorfall erfolgen soll, dann kann man nur noch den Kopf schütteln und sich fragen, wo da der Sinn ist. Zumal eine doppelte Bestrafung sicher nicht rechtens ist.

Lehrkräfte erwarten von den Schülern Respekt, wogegen im Prinzip nichts einzuwenden ist. Das setzt aber voraus, das die Lehrkraft auch die Schüler respektieren und haben wir nicht gelernt „Respekt muss man sich verdienen“ ? Manche Lehrkräfte scheinen dieses vergessen zu haben, genauso wie die Tatsache, dass sie gegenüber den Schülern eine „Vorbildfunktion“ haben.

Sehr oft haben ADS-Schüler aber nicht nur mit dem ADS zu tun, sondern gleichzeitig auch mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Rechenschwäche (Dyskalkulie). Wenn also ein Schüler über längeren Zeitraum nur schlechte Noten in den Matheklassenarbeiten schreibt, obwohl er vorher lernt, und dann eine Lehrkraft nicht mal auf den Gedanken kommt die Eltern entsprechend zu informieren, dass hinter den schlechten Noten „mehr“ als nur ein „nicht genug gelernt“ steckt, dann ist dieses mehr als unverständlich und ein Schlag ins Gesicht des Schülers und seiner Eltern. Nicht nur das das ganze bedrückend für den Schüler ist. Schlimmer wird es, wenn aufgrund einer entsprechenden Testung dann Dyskalkulie als Ergebnis feststeht, dieses der Lehrkraft mitgeteilt wird und diese in einem späteren Gespräch sich derart äußert, das sie und eine weitere Lehrkraft der Meinung sind, der Schüler hätte keine Dyskalkulie, er müsse nur mehr lernen. Da fragt man sich, wie diese Lehrkraft dieses beurteilen will, zumal wenn das Jugendamt dem Schüler auf Anhieb den Höchstsatz für eine Mathe-Lerntherapie zugestanden / bewilligt hat.

Sinnvoll ist es, und für beide Seiten einfacher, wenn Lehrkräfte und Eltern zusammenarbeiten, indem sie sich zwischendurch austauschen. Bemerkt die Lehrkraft, dass der Schüler sich  z.B. gestern und heute nicht auf den unterricht konzentriert und / oder diesen stört, dann ist es angebracht, die Eltern zu informieren. Diese können aber nur dann Einfluss auf das Verhalten des Kindes in der Schule nehmen, wenn sie von den Lehrkräften rechtzeitig informiert werden, dass etwas nicht rundläuft. Genauso wichtig ist aber auch, dass der Schüler gelobt wird, z.B. wenn er in Mathe zwei Aufgaben gelöst hat, wo er zu einem früheren Zeitpunkt nichts gerechnet hätte. Auch ein Lob könnte z.B. ins Hausaufgabenheft notiert werden, es müssen ja keine langen Sätze geschrieben werden, ein „gut gemacht“ mit Smilie würde beispielsweise reichen.

Vielerorts kommt es auf Schulhöfen zu Auseinandersetzungen zwischen Schülern, häufig mit unverhältnismäßigen Reaktionen und respektlosen Äußerungen mancher Schüler. Aufgrund dieses Hintergrundes halte ich es für sinnvoll, das Thema Respekt im Unterricht zu behandeln, idealerweise in jedem Schuljahr. Wenn Lehrkräfte zumindest ein wenig Grundwissen von ADS hätten, gäbe es weniger „Probleme“ in der Schule / im Unterricht und vieles wäre entspannter.