Theorie…oder doch Realität?


Immer wieder…   weiterlesen

Hurra Hurra, die Schule..


…brennt.                                                                               Man könnte auch sagen..beginnt übermorgen wieder, zumindest für die Hamburger Schüler. Dieses Lied der Gruppe Extrabreit aus den Anfängen der 80er Jahre haben die älteren unter uns sich sicher noch in Erinnerung. Aber es geht nicht um das Lied.                               Es gibt Momente, da erstaunt es uns, wie schnell die Zeit läuft. Eben noch bei Sohnemann die Windel gewechselt, ihn zum Kindergarten gebracht etc., und nun hat er nächstes Jahr Hauptschulprüfung und könnte, zumindest theoretisch, im Herbst darauf eine Ausbildung anfangen. Allerdings hoffe ich, dass er noch seine Realschulprüfung schafft und dann erst eine Ausbildung beginnt. Vielleicht hat er ja Glück und findet einen Ausbildungsplatz in dem Beruf, den er gerne später ausüben möchte. Derzeit ist dieses der Beruf des Tierpflegers. Ich wünsche es ihm von ganzen Herzen. Aber noch ist er jung an Jahren und somit kann und wird sich noch einiges ändern. Also bleibt nur ihn so gut wie möglich zu unterstützen und….abzuwarten.

Respekt unter Schülern…gibt es den noch??


Das frage ich mich allen Ernstes. Selbst wenn ein Schüler mal `nen „Spruch“ bringt oder einem anderen Schüler die Hand mit den Worten „Na Alter, was geht?“ (oder ähnlich) sachte auf die Schulter „haut“, muss dann gleich geboxt werden?? Oder muss ein Schüler den anderen in die Mangel nehmen und ihn dabei würgen, nur wegen einem Spruch? Und dann wird auch noch weitergemacht, obwohl das Opfer sich nicht weiter wehren kann und andere den Täter auffordern aufzuhören. Schlimmer wird es, wenn nur ein oder zwei Schüler zum Aufhören auffordern und die meisten anderen „Gaffer“ nichts tun. Letztere haben meiner Meinung nach eine Mitschuld, egal ob dem Opfer eine ernste Verletzung zugefügt wird oder nicht. Erlebt das Opfer immer mal wieder derartiges / ähnliches, so ist zumindest die Seele des Opfers angeknackst. Aber zum Glück gibt es (Gott sei Dank) meist mindestens einen Mitschüler, der in solchen Situationen eingreift. Klar, Meinungsverschiedenheiten wird es immer geben und Pubertierende müssen lernen mit ihren Gefühlen umzugehen. Das wird sich auch nicht ändern.                                                                                   Auch früher zu unserer Schulzeit gab es Situationen wie ich sie oben beschrieben habe. Nur mit dem Unterschied, dass es irgendwo eine Grenze gab. Lag z.B. einer am Boden, dann wurde nicht nochmal getreten. Oder wenn mal ein Spruch gebracht wurde, dann bekam man einen Spruch zurück. Das konnte durchaus Mal eine Weile hin- und hergehen. Auch kam es vor, dass jemanden der Weg versperrt wurde, wenn man sich dann vorbeidrängeln wollte, dann gab es keinen Schlag auf dem Arm oder ähnliches. Irgendwo gab es immer eine unsichtbare Grenze, die nur in seltenen Fällen überschritten wurde. Da wurde auch nicht ewig alles ausdiskutiert. Wenn es einem zuviel wurde mit dem geärgert werden, dann gab es mitunter kurzerhand „eins auf die Nase“ , meist nach Schulschluss. Das hört sich nun ziemlich brutal an, aber was machen wenn man immer wieder geärgert wird? Das sorgte jedenfalls dafür, dass man von diesem Schüler in Ruhe gelassen wurde, dieser einem fortan respektierte. Und nicht nur das, auf diese Weise ist sogar die ein oder andere Freundschaft entstanden.   Heutzutage ist sowas kaum noch vorstellbar, denn heute heißt es „Keine Gewalt (an unserer Schule)“. Finde ich durchaus richtig, nur leider nicht immer möglich. Denn was bringt einem Schüler, der immer wieder in Abständen geärgert wird, und obwohl er immer wieder auffordert zum Aufhören, sich sogar noch von seinem Widersacher entfernt und damit aus der Situation herauszieht, trotzdem „verfolgt“ wird und weiter geärgert wird, wenn dann nur geredet wird?? Nichts, dann wird sich entschuldigt ohne es ernst zu meinen. Folglich scheint Respekt unter Schülern, ohne es zu pauschalisieren, Mangelware zu sein.

In erster Linie lernen die Schüler zu Hause von den Eltern was Respekt bedeutet, dieses sollte aber auch ein Thema im Schulunterricht sein, am besten zusammen mit dem Begriff Ehre, denn diese beiden Begriffe, also Respekt und Ehre, haben einen hohen Stellenwert für viele Mitmenschen, sind denen also sehr wichtig. Hier ist meiner Meinung nach aber auch diejenige Abteilung der Schulbehörde gefragt, die die Themen für die jeweiligen Unterrichtsfächer festlegen. Denn wenn sich Respekt und Ehre als Thema im Unterricht in Abständen wiederholen, so wird man zwar sehr oft hören „Nicht schon wieder“, aber es bleibt in den Köpfen der Schüler…und der Lehrer.

Denn eins wird sich nicht ändern…Respekt hat man nicht, nur weil man eine bestimmte Stellung in der Gesellschaft hat (Lehrer, Beamter, Abteilungsleiter etc.), ..

…Respekt muss man sich verdienen.

 

 

Lehrkräfte und ADS-Schüler – 2 Welten treffen aufeinander


 

Hinweis: Wenn ich hier von Lehrkräften spreche, dann meine ich damit Lehrer und Lehrerinnen. Das gleiche gilt für den Begriff Schüler.

Zunächst stellt sich die Frage, was einen ADS-Schüler von anderen Schülern unterscheidet. Ergänzend zu einem früheren Beitrag zum Thema ADS seien hier weitere ADS-Symptome genannt als da wären:

  • kann sich vieles nicht lange merken
  • diskutiert gerne
  • keine / geringe Steuerung / Kontrolle in ihren Reaktionen / Äußerungen
  • nimmt manches wörtlich

2 Welten..auf der einen Seite die Schüler mit der ADS-Problematik, auf der anderen Seite die Lehrkräfte, die es, dass muss einfach gesagt werden, auch nicht immer leicht haben. Vergessen werden darf auch nicht, dass wir alle nicht immer / ständig an alles denken können.   Doch manchmal kann man nur den Kopf schütteln.

Es gibt Problemsituationen in der Schule, die wirken im nach herein „hausgemacht“.

Folgende Situation:   Ein ADS-Schüler hat sich hinter ein im Klassenzimmer befindliches Regal gesetzt, weil er sich durch das Getuschel der Mitschüler im Unterricht abgelenkt und in seiner Konzentration gestört fühlt. Über das Regal kann er hinwegsehen, sein Arbeitsmaterial hat er bei sich. Die Lehrkraft möchte aber, dass sich dieser Schüler wieder an seinen vorigen Platz setzt, da sie dann sehen kann, ob er mitarbeitet. Sie fordert den Schüler also auf sich so hinzusetzen, dass sie ihn sehen kann. Das irritiert den ADS-Schüler, denn wenn er die Lehrkraft sehen kann, muss sie ihn ja auch sehen können. Letztendlich wiederholt die Lehrkraft ihre Aufforderung noch einige Male mit immer den gleichen Worten. Es kommt schließlich so weit, dass der Schüler seine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle hat (auch bedingt durch Zwischenrufe zweier Mitschülerinnen) und die Situation verbal eskaliert.                                                             Da fragt man sich, vorausgesetzt die Lehrkraft weiß das der Schüler ADS hat, warum die Lehrkraft ihre Forderung nicht direkter formulierte, z.B. „setz dich bitte an einen Tisch und nicht hinter das Regal. So kann ich sehen, ob du mitarbeitest“. Weiß die Lehrkraft allerdings nichts von dem ADS, dann ist diese Tatsache ein Hinweis darauf, dass der Informationsaustausch zwischen den Lehrkräften nicht funktioniert. Denn wenn man als Eltern die Lehrkraft informiert, dass das Kind ADS hat, dann sollte man davon ausgehen können, dass diese die Information an die Kollegen weiterleitet. Manche ADS-Schüler nehmen Aufforderungen wörtlich (weiß der Teufel warum), wenn Lehrkräfte dann aber ihre Aufforderung nicht umformulieren oder den ADS-Schüler direkt ansprechen (und nicht durch den ganzen Klassenraum), dann kann es zu einer Problemsituation kommen wie ich sie eben beschrieben habe.

Wie oben bereits aufgelistet können ADS-Schüler ihre Gefühle / Reaktionen ab einem bestimmten Punkt nicht immer, bzw. gar nicht mehr selbst steuern / kontrollieren. Kommt dann noch die Diskutierfreude hinzu, dann ist meist eine Problemsituation vorprogrammiert. So kann es dann passieren, dass der ADS-Schüler die Lehrkraft mit „nicht-feinen“ Ausdrücken betitelt. Das niemand sich eine Beleidigung gefallen lassen muss brauche ich wohl nicht erwähnen. Wenn es dann doch passiert ist, dann sollte gründlich geprüft werden, wie es dazu kam und nicht nur gehandelt werden nach dem Motto „der hat was gemacht, dafür bekommt er eine strafe“ und das war es dann, Sache erledigt. Wenn die zweite Strafe dann noch viele Wochen nach dem Vorfall erfolgen soll, dann kann man nur noch den Kopf schütteln und sich fragen, wo da der Sinn ist. Zumal eine doppelte Bestrafung sicher nicht rechtens ist.

Lehrkräfte erwarten von den Schülern Respekt, wogegen im Prinzip nichts einzuwenden ist. Das setzt aber voraus, das die Lehrkraft auch die Schüler respektieren und haben wir nicht gelernt „Respekt muss man sich verdienen“ ? Manche Lehrkräfte scheinen dieses vergessen zu haben, genauso wie die Tatsache, dass sie gegenüber den Schülern eine „Vorbildfunktion“ haben.

Sehr oft haben ADS-Schüler aber nicht nur mit dem ADS zu tun, sondern gleichzeitig auch mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Rechenschwäche (Dyskalkulie). Wenn also ein Schüler über längeren Zeitraum nur schlechte Noten in den Matheklassenarbeiten schreibt, obwohl er vorher lernt, und dann eine Lehrkraft nicht mal auf den Gedanken kommt die Eltern entsprechend zu informieren, dass hinter den schlechten Noten „mehr“ als nur ein „nicht genug gelernt“ steckt, dann ist dieses mehr als unverständlich und ein Schlag ins Gesicht des Schülers und seiner Eltern. Nicht nur das das ganze bedrückend für den Schüler ist. Schlimmer wird es, wenn aufgrund einer entsprechenden Testung dann Dyskalkulie als Ergebnis feststeht, dieses der Lehrkraft mitgeteilt wird und diese in einem späteren Gespräch sich derart äußert, das sie und eine weitere Lehrkraft der Meinung sind, der Schüler hätte keine Dyskalkulie, er müsse nur mehr lernen. Da fragt man sich, wie diese Lehrkraft dieses beurteilen will, zumal wenn das Jugendamt dem Schüler auf Anhieb den Höchstsatz für eine Mathe-Lerntherapie zugestanden / bewilligt hat.

Sinnvoll ist es, und für beide Seiten einfacher, wenn Lehrkräfte und Eltern zusammenarbeiten, indem sie sich zwischendurch austauschen. Bemerkt die Lehrkraft, dass der Schüler sich  z.B. gestern und heute nicht auf den unterricht konzentriert und / oder diesen stört, dann ist es angebracht, die Eltern zu informieren. Diese können aber nur dann Einfluss auf das Verhalten des Kindes in der Schule nehmen, wenn sie von den Lehrkräften rechtzeitig informiert werden, dass etwas nicht rundläuft. Genauso wichtig ist aber auch, dass der Schüler gelobt wird, z.B. wenn er in Mathe zwei Aufgaben gelöst hat, wo er zu einem früheren Zeitpunkt nichts gerechnet hätte. Auch ein Lob könnte z.B. ins Hausaufgabenheft notiert werden, es müssen ja keine langen Sätze geschrieben werden, ein „gut gemacht“ mit Smilie würde beispielsweise reichen.

Vielerorts kommt es auf Schulhöfen zu Auseinandersetzungen zwischen Schülern, häufig mit unverhältnismäßigen Reaktionen und respektlosen Äußerungen mancher Schüler. Aufgrund dieses Hintergrundes halte ich es für sinnvoll, das Thema Respekt im Unterricht zu behandeln, idealerweise in jedem Schuljahr. Wenn Lehrkräfte zumindest ein wenig Grundwissen von ADS hätten, gäbe es weniger „Probleme“ in der Schule / im Unterricht und vieles wäre entspannter.

Comming soon…


…demnächst wird es zwei neue Beiträge geben, einen zum Thema Lehrer und ADS-Schüler, den anderen über das Metal Bash Warm Up – Konzert im JUZ. 

ADS – Infos


ADS – Symptome / Ablauf des Behaltens von Informationen im Gedächtnis
                                                                                                                                                                                             Inhalt:  
1. Was ist AD(H)S?                                                                   2. Woher kommt AD(H)S?                                                         3. Welche Symptome lassen sich beobachten?                             4. Sind ADS-Kinder weniger intelligent?                                       5. Der Ablauf des Behaltens                                             6. Nützliche Links
 
  1. Was ist AD(H)S ?
AD(H)S ist eine neurobiologische Störung des Gehirns, bei der Informationen von außen nicht richtig aufgenommen und weiterverarbeitet werden. Diese Störung führt zu                     erheblichen Auffälligkeiten im Einzel- sowie Gruppenverhalten und erschwert konzentriert und nachhaltig zu arbeiten.
  1. Woher kommt AD(H)S?
Wissenschaftlich belegt sind folgende Zusammenhänge:
  • Eine neurobiologische Funktionsstörung des Gehirns ist die Ursache für AD(H)S
  • AD(H)S Kinder zeigen eine besondere Art der Informationsverarbeitung im Gehirn: Reize aus der Umwelt werden nicht optimal aufgenommen, verarbeitet und gespeichert. Ein Kind mit AD(H)S nimmt alle Einflüsse aus der Umwelt auf, ohne diese zu filtern und zu gewichten.
  • Diese Art der Informationsaufnahme und -verarbeitung wird im Handeln sichtbar.
Konkret bedeutet dies, dass ein AD(H)S-Kind in bestimmten Situationen mehr Informationen als nötig aufnimmt und sich gleichzeitig von unwichtigen Dinge ablenken lässt.In anderen Momenten registriert ein Kind mit AD(H)S nur unzureichende Reize der Außenwelt, wodurch es wichtige Details übersieht. Ein Schulkind mit AD(H)S nimmt beispielsweise das Tuscheln seines Banknachbars gleichbedeutend zur Aufgabenstellung der Lehrerin oder dem Schreien der Kinder auf dem Sportplatz wahr. Das Ergebnis kann impulsives und unkontrolliertes Verhalten sein.
  1. Welche Symptome lassen sich beobachten?
Kennzeichnend für das ADS-Kind ohne Hyperaktivität ist ein hervorstechend unaufmerksames und impulsives Verhalten.
      Folgende Symptome lassen sich beobachten:
  • Vergesslichkeit und schlechtes Kurzzeitgedächtnis
  • Zerstreutheit (wenig Überblick, geringe Eigenorganisation)
  • vieles wird diskutiert
  • leichte Ablenkbarkeit
  • wenig Durchhaltevermögen
  • Probleme, Angefangenes im zeitlichen Rahmen zu beenden
  • macht viele Flüchtigkeitsfehler
  • Stimmungsschwankungen und heftige Gefühlsausbrüche
  • wenig Frustrationstoleranz
  • unüberlegte Handlungen
  • ungeduldiger Charakter
  • taktloses und unachtsames Verhalten
  • reduzierte Anstrengungsbereitschaft
  • geringere Motivation
  • geringe Selbststeuerung ihrer Gefühle
  • erhöhte Suizidgefahr bei ADS-Jugendlichen und Erwachsenen
  • kurze Aufmerksamkeitsphasen
  • Probleme, alltägliche Handlungen in einer kontrollierten Abfolge zu tätigen
  • mangelndes Selbstwertgefühl
  • Vermeidung von Aufgaben, die eine hohe Konzentration über längeren Zeitraum erfordern (wie z.B. Mitarbeit im Unterricht, Hausaufgaben)
  • neigen dazu, plötzlich und ohne zu überlegen zu handeln
  • sie folgen ihren ersten Einfällen und bedenken dabei nicht die Folgen
  • unterbricht und stört andere (platzt z.B. ins Gespräch von anderen hinein)
Oft treten auch Symptome oppositionell-aggressiven Verhaltens auf. Die Betroffenen halten Regeln in Familie, Kindergarten und Schule nicht ein,  auf  Anweisungen von Erwachsenen reagieren sie nicht . Außerdem bekommen sie häufiger Wutausbrüche und haben viel Streit mit Geschwistern und anderen Kindern.
  1. Sind ADS-Kinder weniger intelligent?
Zu betonen bleibt, dass AD(H)S Kinder nicht weniger intelligent sind. Betroffene Kinder können ihr Potential nicht voll ausschöpfen, das ist auch der Grund für Begleitprobleme wie zum Beispiel mangelnde Schulleistungen. AD(H)S Kinder wollen, aber können oft nicht. 
  1. Der Ablauf des Behaltens
In jeder Sekunde werden über 10 Millionen Informationseinheiten über unsere Sinnesorgane an den Wahrnehmungsspeicher, das Ultrakurzzeitgedächtnis, weitergeleitet. Der größte Teil dieser Eindrücke erlischt in wenigen Sekunden ohne eine Gedächtnisspur zu hinterlassen. Über unsere Sinnesorgane kommen die Informationen im Wahrnehmungsspeicher an und passieren einen ersten Filter, bevor sie das Kurzzeitgedächtnis erreichen. Das Kurzzeitgedächtnis umfasst eine Zeitspanne von wenigen Minuten. Aber nur ein kleiner Teil der hierher gelangten Informationen kann den zweiten Filter passieren und  gelangt so in den Langzeitspeicher. Hier angekommen besteht für die Informationen die Möglichkeit, dauerhaft behalten zu werden. Allerdings können wir nicht alle Informationen im Langzeitspeicher wiederfinden. Wissen, welches von uns ohne Probleme abgerufen werden kann, nennt man „aktives Wissen“, meist sind dies häufig benutzte Informationen. Der größte Teil der Informationen im Langzeitgedächtnis ist „passives Wissen“, diese Informationen sind „irgendwo“ abgespeichert, wir finden aber den Speicherplatz nicht wieder. ADS-Betroffene haben einen größeren Wahrnehmungsspeicher im Vergleich zu Nicht-ADSlern. Das bedeutet, dass zu schnell zu viele Informationen in den Wahrnehmungsspeicher gelangen und das Fassungsvermögen des Kurzzeitgedächtnisses überschritten wird. Dadurch werden überzählige Informationen aus dem Kurzzeitgedächtnis hinausgeworfen, sie werden „vergessen“.
  1. Nützliche Links
ADS e.V.
http://www.s-line.de/homepages.de
Bundesverband Aufmerksamkeitsstörung / Hyperaktivität e.V.
http://www.osn.de/user/hunter/badd.htm
Elternselbsthilfe ADS/Hyperaktivität
http://www.ads-hyperaktivitaet.de
ADS / ADHS -Kurse
http://www.adhs-hyperaktivitaet.de/ads_adhs_schule.htm
 
Quellen:
http://www.dr-gumpert.de
http://www.tutoria.de/schuleratgeber/lernschwierigkeiten/adhs
Buch „Lernen mit ADS-Kindern“, 3. Auflage, Kohlhammer-Verlag